Ultraschalluntersuchung

Im Rahmen von Spezialausbildungen habe ich die ÖGUM (Österreichische Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) Stufe II erworben und bin Inhaber der FMF (Fetal Medicin Foundation) London Certification für NT measurement.

Die Ultraschalluntersuchung ist eine vollkommen schmerzlose Methode, die während der Gynäkologischen Untersuchung auf dem Gynäkologischen Untersuchungsstuhl durchgeführt wird. Der Arzt kann dabei viele wichtige Zusatzinformationen gewinnen.

Bei der normalen Gynäkologischen Untersuchung OHNE Ultraschall kann man nur die Oberfläche von Gebärmutter, und Eierstöcken tasten; dies verursacht aber wegen des erforderlichen Druckes auf die Bauchdecken und die Scheide durchaus sehr unangenehme Gefühle, manchmal auch Schmerzen.

Ultraschall in der Schwangerschaft ist eine wichtige Untersuchungsmethode, die dem Baby nie schadet. Man gewinnt wichtige Erkenntnisse, über das Befinden des Kindes. Zusätzlich ist das Sehen des heranwachsenden Babys ein wunderbares Ereignis für die werdenden Eltern.

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Laparoskopie Bauchspiegelung

Bei notwendigen Operationen aber auch bei vielen unklaren Beschwerdebildern im Bauch- und Beckenraum oder auch in der Abklärung einer ungewollten Kinderlosigkeit ist ein direkter Blick auf die inneren Organe wünschenswert. Die Einführung eines Laparoskops - im Prinzip ein lichtleitender Glasstab mit aufgesetzter Kamera - erlaubt heute direkte Einblicke in das Innere des Menschen, ohne dass die Nachteile einer größeren Operation in Kauf genommen werden müssen. Durch Spezialinstrumente besteht dabei auch die Möglichkeit Proben für die feingewebliche oder mikrobiologische Untersuchung zu entnehmen.

Ein großer Vorteil der Bauchspiegelung sind, viel weniger Schmerzen nach der Operation sowie die kleinen Narben.

Die Bauchspiegelung (Laparoskopie) ist bei der heutigen Technik ein sehr sicherer Eingriff. Trotzdem lassen sich natürlich wie bei jedem operativen Eingriff Komplikationen nicht hundertprozentig ausschließen, diese sind aber im Vergleich zu Operationen, bei denen man den Bauch mit einem großen Schnitt eröffnen muss geringer.

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Endometriosetherapie

Endometriose als Ursache von Schmerzen während der Regel, beim Geschlechtsverkehr,
beim Harn lassen, beim Stuhlgang, wird allzu oft als typisches Frauenleiden, welches unabwendbar scheint abgewertet. Diese Erkrankung kann auch manchmal Ursache
unerfüllten Kinderwunsches sein.

Die eingehende Befragung (Anamnese) mit einer ausführlichen Untersuchung inklusive Spezialultraschall, kann in der Endometriosesprechstunde in vielen Fällen noch vor einer operativen Exploration zu einer Diagnose führen.

Psychosomatische Betreuung, der meist leidgeprüften Patientin kann der Anfang einer
Linderung der Symptome sein. Die Therapie kann entweder medikamentös oder aber auch operativ erfolgen; je nach Notwendigkeit und Wunsch der Patientin.

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Harnverlust, unwillkürlicher Stuhlabgang

Harnverlust ist ein oft tabuisiertes Thema, welches manchmal sogar seitens der Werbung
der einschlägigen Industrie als "natürliches"Ereignis ab einem gewissen Lebensabschnitt
der Frau abgestempelt wird.

Das Tragen von Einlagen ist nicht als endgültige Lösung anzusehen.

Mit einer ausführlichen Befragung (Anamnese) und eingehender Untersuchung kann ein Therapiekonzept erstellt werden. Von der physikalischen, physiotherapeutischen, über die medikamentöse bis zur operativen Therapie stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung dieses "Frauenleiden" zu lindern.

Unwillkürlicher Stuhlabgang Windabgang

Auch über dieses Thema wird kaum gesprochen. Eine hohe Zahl an Geburten, aber auch Dammschnitte und Dammrisse können mit dem durch den fortschreitenden Lebensabschnitt und der damit verbundenen Gewebsschwäche zu den angeführten Beschwerden führen.

Aufgabe des Frauenarztes ist es, durch einfühlsame Anamnese in Kombination mit einer Untersuchung das Ausmaß der Erkrankung festzustellen, und Therapiemöglichkeiten zu besprechen.



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